Projektpartner
Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e. V.
Koordinator
Als gemeinnütziges Institut steht das FiW für die öffentliche Daseinsvorsorge und gestaltet gemeinsam mit den Akteuren der Gesellschaft unsere Umwelt: regional, national und international. Der Transfer von Grundlagenforschung in die angewandte Forschung stellt dabei ein zentrales Handlungsfeld dar. Für Politik und Verwaltung entwickelt das FiW innovative und nachhaltige Konzepte in den Bereichen der Wasser-, Abfall- und Energiewirtschaft. Forschungsleistungen in diesen Themengebieten werden von der Idee bis zur Umsetzung auch für Partner der freien Wirtschaft angeboten.
Projektleitung
Jana Vredenburg, M.Sc.
Tel. +49 241 80 2 68 35
vredenburg@fiw.rwth-aachen.de
Das FiW wird als Mitglied der JRF-Forschungsgemeinschaft vom Land NRW gefördert.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der RVR mit Sitz in Essen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Im Zentrum des gesetzlichen Auftrags des RVR steht das Wohl des Ruhrgebiets – als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger. Neben seiner Aufgabe als Träger der staatlichen Regionalplanung, bearbeitet der RVR eine Vielzahl unterschiedlicher fachlicher Schwerpunktthemen. Im Themenfeld Klima und Umweltschutz unterstützt der RVR seine 53 Mitgliedskommunen unter anderem durch die Bereitstellung von klimatischen Grundlagendaten, Produkten und Werkzeugen für eine klimaresiliente Planung. Indem der RVR eigene Veranstaltungs- und Netzwerkformate betreibt oder als Projektpartner sowie Multiplikator auftritt, steht er den Mitgliedskommunen beratend zur Seite.
Projektleitung
Johanna Koch, M. Sc.
Tel. +49 201 2069-486
koch_j@rvr.ruhr
Kreis Mettmann
Der Kreis Mettmann ist mit rund 485.000 Einwohner_innen der Kreis mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Deutschland. Seit 1976 vereint der Kreis Mettmann auf einer Fläche von etwa 407 km² zehn Städte unterschiedlicher Größe und Struktur: Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim am Rhein, Ratingen, Velbert und Wülfrath. Als kommunaler Zusammenschluss übernimmt der Kreis Mettmann dabei vielfältige Aufgaben z.B. in den Bereichen Umweltschutz, Mobilität, Gesundheit und Bildung.
Der Kreis Mettmann engagiert sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung und den dazugehörigen Umsetzungsprozess auf regionaler Ebene. Als zentrale Koordinierungsstelle für nachhaltige Verwaltungsprozesse sowie für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen dient die Stabsstelle Klimaschutz der Kreisverwaltung. Als Projektpartner bringt der Kreis Mettmann umfangreiche Erfahrungen im kommunalen Klimaanpassungsbereich sowie ein starkes regionales Netzwerk mit ein.
Projektleitung
Jadwiga Zurad, M. Sc.
Tel. +49 2104 99 30 77
jadwiga.zurad@kreis-mettmann.de
Stadt Remscheid
Die Stadt Remscheid als kleinste kreisfreie Stadt in NRW, die sogenannte „Seestadt auf dem Berge“ mit rund 115.000 Einwohnern, beschäftigt sich seit Ende der 2000er Jahre explizit mit der Klimaanpassung. Gemeinsam mit der Stadt Solingen wurde über eine DAS-Förderung ein Klimaanpassungskonzept der ersten Stunde erarbeitet und bereits 2013 vom Rat der Stadt verabschiedet.
Aus der regionalen Zusammenarbeit der drei bergischen Großstädte, die sich als Bergisches Klimamanagement etabliert hat, wurden im Forschungsprojekt BESTKLIMA eine Klimafunktionskarte sowie eine Starkregengefahrenkarte veröffentlicht sowie insbesondere der Klima-Check in der Bauleitplanung in die entsprechenden Verfahren eingeführt.
Remscheid konnte an weiteren Forschungsprojekten teilnehmen (nach BESTKLIMA: Grün statt Grau, ExWoSt, ProPolis, ExTrass und KomKlAn) was ihr Wissen in der Klimaanpassung deutlich erhöht hat und etliche Ergebnisse, Maßnahmen und Handreichungen für ihre Arbeit bescherte.
Durch frühzeitige Etablierung von Kommunikationsstrukturen innerhalb und außerhalb der Verwaltung konnte die Klimaanpassung und erforderliche Maßnahmen in vielen Projekten und Verfahren gesetzt werden. Richtungsweisend ist hier sicherlich der dezernatsübergreifende Lenkungskreis Klimaanpassung auf Führungsebene, der auch die städtischen Töchter einbindet und die Klimaanpassung in die Verwaltung Remscheids trägt.
In 2025 hat die Stadt Remscheid einen Hitzeaktionsplan erstellt, die eca-Zertifizierung mit dem bundesweit zweitbesten Ergebnis abgeschlossen und den im Forschungsprojekt ExTrass erarbeiteten Aktionsplan Grün-Blaue Infrastruktur mit dessen Priorisierung beschlossen.
Neben dem Forschungsprojekt IndiKlimA nimmt die Stadt Remscheid im Bergischen Städtedreieck am gemeinsamen Forschungsprojekt EKLIPS3plus1 teil und nutzt über das Fördermittelmanagement viele Möglichkeiten zur Maßnahmenumsetzung.
Stadt Solingen – Kommunale Praxispartnerin
Die Klingenstadt Solingen engagiert sich seit mehr als 25 Jahren in den Bereichen Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung. Als kommunale Praxispartnerin bringt sie umfangreiche Erfahrungen aus Forschungs- und Förderprojekten auf kommunaler, regionaler und bundesweiter Ebene ein.
Mit rund 165.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zählt Solingen zu den traditionsreichen Großstädten des Bergischen Landes. Die abwechslungsreiche Topografie mit Wald- und Grünflächen sowie zahlreichen Gewässern prägt den Stadtraum und stellt besondere Anforderungen an eine klimaresiliente Entwicklung. Daher entwickelt und erprobt Solingen innovative Konzepte zur Klimaanpassung und setzt auf die fachübergreifende Verknüpfung von Stadtentwicklung, Freiraumplanung und Wasserwirtschaft.
Durch die Zusammenarbeit von Verwaltung, Wissenschaft und weiteren Akteur:innen schafft Solingen wichtige Voraussetzungen für nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen auf kommunaler Ebene.
Projektleitung
Nina Schmitz
Tel. +49 212 290 3432
nina.schmitz@solingen.de
Stadt Wuppertal
Die Universitätsstadt Wuppertal im Bergischen Land ist weltweit bekannt für seine Schwebebahn. Auch hier hinterlässt der Klimawandel mit Hitze, Trockenheit und Starkregen deutliche Spuren. Um unsere Natur, die Menschen und die Infrastruktur zu schützen, entwickeln wir gezielte Pläne zur Klimaanpassung. Unser Ziel ist es, Gefahren zu senken und Wuppertal dauerhaft lebenswert zu machen.
Disy Informationssysteme GmbH
Disy ist führender Anbieter von Lösungen zur Datenanalyse und zum Berichtswesen für Staat und Verwaltung im deutschsprachigen Raum. Seit über 25 Jahren entwickelt Disy Business & Location Intelligence-Lösungen auf Basis von disy Cadenza, der Software, die Datenanalyse, Reporting und GIS in einzigartiger Weise vereint. Dies unterstützt insbesondere Behörden bei der Bewältigung komplexer fachlicher Herausforderungen mit Raumbezug – etwa im Umwelt- und Klimaschutz, der Wasserwirtschaft oder dem Katastrophenschutz.
Mit der Plattform disy Cadenza sowie innovativen Entwicklungen aus Forschungsprojekten wie beispielsweise RISKplus versetzt Disy sowohl Nutzende als auch IT-Abteilungen in die Lage, eigene datengetriebene Anwendungen zu entwickeln.
Ansprechpartner
Dr. Moritz Zemann
moritz.zemann@disy.net